Porsche 911 GT3 Cup 992.1 am Red Bull Ring
Am 2. April 2026 durfte ich einen Porsche 911 GT3 Cup der Generation 992.1 der Red Bull Driving Experience auf dem Grand-Prix-Kurs des Red Bull Rings bewegen, ohne Schikane.
Aus zwei Stunden geplanter Fahrzeit wurden sieben Stunden am Platz. Der MSRacing Trackday war ausgebucht, das Feld reichte von zahlreichen Renault Clios bis zu einem Porsche GTE Team. Fünf Rennabbrüche, ein technisches Problem am Porsche und die Mittagspause verhinderten jeden durchgehenden Stint. Am Ende blieb genau eine freie Runde: 1:35.
Der 911 GT3 Cup der Generation 992.1 fährt einen 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxer ohne Aufladung: 510 PS (375 kW) bei 8.400 Umdrehungen und 470 Nm bei 6.150 Umdrehungen, dazu ein sequenzielles Sechsgang-Klauengetriebe. Bei rund 1.260 Kilo Basisgewicht sind das etwa 2,5 Kilo je PS.
Der Fahreindruck hat das wettgemacht. Der Bremsdruck ist mit rund 80 kg typisch für einen richtigen GT Rennwagen und ermöglicht so das im Rennwagen übliche Bremsen mit dem linken Fuß. Der Bremsdruck und Pedalweg sind praktisch deckungsgleich mit dem GT-Simulator.
Nach ein paar Runden stellt sich auch das Gefühl ein, den Wagen beim Trailbraking auf der Bremse in die Kurve zu drehen. ABS und Traktionskontrolle sind, wie im Cup vorgesehen, mit an Bord. Ein Unterschied zum Simulator betraf das Vorhandensein des Kupplungspedals, dass zwar nicht zum Schalten, sehr wohl aber zum Losfahren gebraucht wird. Der Gt-Simulator verfügt zwar auch über ein Kupplungspedal, bei aktuellen Rennfahrzeugen rund um die GT3 Klasse verwenden wir es im Simulator jedoch normalerweise nicht, da es auch die meisten GT3-Fahrzeuge nicht haben.
Das nahezu identische Fahrzeug gibt es auch bei uns im GT-Simulator, ohne Warten auf freie Runden oder Rennabbrüchen.




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